Textbook of Ju-Jutsu
Ein (leider englischsprachiger) Ausflug zu den wirklich ersten Wurzeln des modernen Ju-Jutsus: Wir schreiben das Jahr 1905 und Sadakazu Uyenishi, ein Japaner in London, zeigt dem Westen eine neue Form der Selbstverteidigung:
Ein (leider englischsprachiger) Ausflug zu den wirklich ersten Wurzeln des modernen Ju-Jutsus: Wir schreiben das Jahr 1905 und Sadakazu Uyenishi, ein Japaner in London, zeigt dem Westen eine neue Form der Selbstverteidigung:
Das dem Tung-Dojo traditionell freundschaftlich verbundene Uni-Dojo hat im September Schahrzad Mansouri zu Gast, die ja auch vor einiger Zeit bei uns selbst einen Lehrgang gegeben hat.
Tag: Samstag, 3. September 2016
Ort: Carl-Schuhmann-Halle, Schloßstraße 55/56, 14059 Berlin
Kosten: 20 €
Alles Weitere: mail@unidojoberlin.de.
(Ein Fundstück von Christian. Der befasst sich offenbar nicht nur mit Ju Jutsu, sondern auch und zwar beruflich mit Erich Mühsam: Er macht den Satz für die Mühsam-Tagebücher.)
„Niederschönenfeld, Dienstag, d. 14. Februar 1922.
(…) Im ersten Stock hatten ein paar Athleten einen Kurs zur Körpergewandheit und Kräftigung durch Jiu-Jitsu-Unterricht angefangen. Heute kam ein Aufseher dazu, dem auf seine Frage, was das bedeute, wahrheitsgemäße Auskunft gegeben wurde. Er verschwand, aber statt seiner erschien der „Oberverwalter“ Rieblinger (diese Ober-Unterbeamten führen lauter verschiedene Titel, die ich auch nach Abbüßung meiner ganzen 15 Jahre noch nicht auseinanderzuhalten gelernt haben werde): Der
Unterricht müsse sofort abgebrochen werden, diese Übungen seien streng verboten. Nach einer Weile erschien er wieder und forderte im Auftrage des Staatsanwalts die Herausgabe des Lehrbuchs, das seinerzeit anstandslos durch die Zensur hereingekommen war. Eine ungeheuere Gefahr ist also wieder vom „Freistaat“ Bayern abgewandt, und die schwer bewaffneten über 100 Mann zählenden Aufseher und Weißgardisten, die uns bewachen, können beruhigt aufatmen, da die 60 unbewaffneten Gefangenen nicht lernen dürfen, wie mit Faustkampf und Beinstellen der Sieg über Gewehr, Pistole und Handgranate errungen werden kann. (…)“
Erich Mühsam war ein deutscher Anarchist, geboren 1878, 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Er wurde 1919 wegen Beteiligung an der Münchner Räterepublik verhaftet und zu 15 Jahren
Festungshaft verurteilt; 1924 amnestiert. Wer mehr wissen will, findet weitere Informationen bei der Wikipedia, auf Muehsam.de und bei der Erich-Mühsam-Gesellschaft.
Der Donnerstag war ein etwas trauriger Tag – nämlich der letzte Tag vor der Heimreise. Der erste Teil davon stand zur individuellen Gestaltung frei. Die Berliner besuchten als ersten den Shikina-en Royal Garden. Dort lag, , als Okinawa noch ein eigenes Königreich war, gewissermaßen ein Zweitwohnsitz der königlichen Familie.
Das Besichtigungsprogramm führte auch zur Markthalle von Naha mit exotischen Meeresfrüchten …
… und zum Budokan, dem großen Sportzentrum, wo die Karateka eine in Deutschland exotische, in Japan aber sehr populäre Sportart erlebten: Baseball.
Die nächste Sehenswürdigkeit war wieder karate-spezifisch: Dort gibt es auch ein Denkmal für Shihan Gichin Funakoshi, den Begründer des modernen Karate, der bekanntlich aus Okinawa stammte.
Abends gab es einen letzten Karate-Höhepunkt – zwei Stunden Privattraining bei Akamine-Sensei (9. Dan Shorin-Ryu, 10. Dan Kobudo). Das Dojo ist in seinem Privathaus untergebracht, in einem Wohnviertel von Naha, und sehr schön ausgestattet.
Zunächst schaute der Meister aus Okinawa sich die Kihon-Techniken der deutschen Shotokan-Karateka an und zeigte, worauf im okinawajanischen Karate Wert gelegt wird.
Dabei demonstrierte er imponierend schnelle und dynamische Grundtechniken. Das Karate von Akamine Sensei legt sehr viel Wert auf die Stabilität der Faust, auf das Vermeiden von Vorspannung, auf Kime aus dem Unterbauch sowie auf den Schwerpunkt.
Akamine Sensei ist nicht nur eine Karate-Koryphäe, er ist dabei auch ein sehr freundlicher Mensch. Er ging aufmerksam auf die Besucher ein und war sehr bestrebt, in der kurzen Zeit so viel wie möglich von seinem Wissen zu vermitteln.
Das Gelernte wurde direkt am Makiwara umgesetzt – Akamine Sensei gab Hinweise zum richtigen Umgang mit diesem Trainingsgerät.
In der zweiten Stunde ging es um Kobudo, also um Techniken mit Waffen. Peters Kommentar: „Unsere leere Hand hielt plötzlich etwas. Für viele von uns sehr ungewohnt.“
Die Wahl der Waffen wurde den Gästen freigestellt. Leider war die Gruppe zu groß, als dass man gemeinsam mit dem Bo (Stock) hätte üben können, deshalb fiel die Wahl auf Nunchaku und Tonfa.
Akamine Sensei zeigte erneut sein beeindruckendes didaktisches Talent und führte die im Umgang mit Waffen doch eher ungeübten Gäste rasc an brauchbar ausgeführte Techniken heran. Das Gelernte wurde wieder direkt am Sandsack und Schlagpolster geübt.
Sogar eine Mini-Kata mit Nunchaku war Teil des Lernprogramms.
Am Ende führte der Meister noch Techniken mit dem Bo vor – beeindruckend und gekonnt.
Nach gemeinsamen Abschlussfotos wurden die letzten Geschenke verteilt und die Gäste verabschiedeten sich dankbar und respektvoll von einem Karate Sensei, dersie nicht nur als Lehrer und durch seine Technik in ihren Bann zog, sondern auch durch seine Persönlichkeit. Es ist schon etwas Besonderes, mit einem solchen Großmeister trainieren zu können.
Daß dies der letzte Abend der Karatereise war, sorgte schon für etwas Wehmut. Die Berliner Tungs sind Reiseleiter Schlatt und seinem Assistenten Hubi für die tolle Organisation sehr dankbar.
Heute führte der Reiseweg über Tokio zurück nach Deutschland, und damit sind auch diese Reiseberichte am Ende.
In den Vereinstraining und auch beim Bier danach werden die Eindrücke aus Japan und das dort neu Gelernte aber bestimmt noch oft zum Thema werden.
Zwei Videos von der Karate-Reise:
Einfahrt des Shinkansen, des berühmten Hochgeschwindigkeitszugs aus Japan, der nicht nur schnell, sondern anders als aus Deutschland gewohnt auch noch praktisch immer pünktlich ist:
In Tokio trifft man plötzlich auf die Mitglieder eines japanischen Chors, der spontan ein Lied von Schumann als Ständchen darbietet:
Am Mittwoch ging es in die Vergangenheit Okinawas – zum Suri-jo, der Festung der Könige des Ryu-kyu-Königreichs. Die herrschten einst über ein Inselkönigreich zwischen Japan und China, bevor Okinawa schrittweise Teil des japanischen Reichs wurde. Ihre Burg in Naha wurde, wie der Großteil von Okinawa bei der Besetzung durch die amerikanische Armee 1945 in Schutt und Asche gelegt, ist mittlerweile aber wieder aufgebaut.
Außerdem gab es am Mittwoch auch wieder Karate – wenn auch zunächst eher in der Theorie beziehungsweise Anschauung: Die Karateka aus Deutschland besuchten das Karatemuseum von Dr. Hokama-Sensei (10.Dan Goju-ryu).
Eigentlich ist das ein Dojo, in dem man aber schon im Trainingsraum allerlei Martial-Arts-Instrumentarium bestaunen kann, in der Etage darüber zeigt der Meister seine persönliche, über Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung . Außerdem betätigt er sich als Kalligraph und fertigte auch jedem der deutschen Karateka für kleines Geld eine persönliche Kalligraphie an.
Anschließend ging es – Touristenpflicht! – zum Shopping, in diesem Fall im Stammladen des Shureido-Labels.Das Personal war zwar etwas unbegeistert, als plötzlich ein ganzer Trupp Leute kam, um Gis und anderes Zubehör zu erstehen, sie wollten gerade eine größere Lieferung fertigmachen. Aber Qualität und Preis-Leistungsverhältnis waren großartig, das Personal ließ sich überreden, und so zogen die Reisenden mit allerlei Beutestücken davon.
Abends gab es wieder ein echtes Highlight: Ein Training bei Sakumoto-Sensei (9. Dan Ryuei-ryu), mehrfacher Kata-Weltmeister in den 80er und 90er Jahren.Dort wurden die Besucher sehrherzlich empfangen. Reiseleiter Schlatt wurden explizit als Freund begrüßt, in Japan die größtmögliche Auszeichnung.
Zuerst gab es ein ambitioniertes Kindertraining zu bestaunen.
Nach dem Aufwärmen wurden die Gaijin dann behutsam in die Kata Niseishi eingeführt, und das so effektiv, dass die Shotokan-Leute diese stilrichtungsfremde Kata sehr viel später am Abend sogar in der Lobby ihres Hotels noch einmal aufführen konnten.
O-Ton Peter: „Unbeschreiblich: Die Leistungsdichte des Kaders von Sakumoto hautnah zu erleben, von dem zwei Leute nächstes Jahr in der Kata-Mannschafts-WM in Linz starten werden, und gemeinsam mit diesen Leuten zu trainieren.“
Nachdem die Gastgeber einige Ryuei-Ryu- und Gojo-Ryu-Katas vorgeführt hatten, zeigten die Gäste eine Shotokan-Bassai-Dai, die viele Beifall erhielt: Zwar von anderer Altersklasse präsentiert, aber mit Spirit und Kime präsentiert. Zum Schluss gab es wieder wechselseitig Geschenke, das obligatorische Abschlussfoto und eine sehr herzliche Verabschiedung. Fazit von Peter: „Sakumoto-Sensei und seine Karateka sind sehr herzlich, freundlich und komplett frei von den Stara-Allüren, obwohl die ihnen eigentlich zustehen.“
Und in der Lobby des Hotels gab es danach auch noch Freibier. Perfekt.
Am Dienstag kam die Reisetruppe in Naha, der größten Stadt auf Okinawa an, der Insel im Süden der japanischen Hauptinseln. Bei subtropischen Temperaturen ging es als erstes an den Stadtstrand von Naha.
Auch der Abend stand im Zeichen der Erfrischungen – ein Besuch in der Dojo-Bar von Naha stand an. Diese Kneipe richtet sich speziell an internationale Besucher mit Karate-Background richtet, die die Stamminsel der Kampfkunst besuchen.
Drin in der Bar gibt es T-Shirts und allerlei Merchandising-Nippes, Bilder der Größen des okinawajanischen Karate-Do, und natürlich auch große Biere.
Zur Tradition der Dojo-Bar gehört es, dass sich die Gäste mit Filzstiften an den Wänden verewigen. Und das Tung-Dojo ist jetzt ebenfalls Teil des Monuments.
Am Montag gab es einen absoluten Höhepunkt der Karate-Japan- Reise – ein Training bei Kagawa Sensei (8. DAN JKS WKF) im Dojo der Teikyo-Universität. Die Anreise zum Universitätsdojo dauerte schon anderhalb Stunden mit dem Zug, denn es befindet sich in einem der Außenbezirke Tokios, und die japanische Hauptstadt ist bekanntlich nicht gerade klein. Der Weg lohnt sich jedoch, schon wegen der Einrichtungen: Den Budo-Sportarten ist ein ganzes Gebäude gewidmet. Im Erdgeschoss findet das Karate statt, darüber eine Etage Judo, ganz oben Kendo, im Keller gibt es ein Fitnessstudio und die Räume für Physiotherapie und Rehabilitation. Sogar ein Arzt ist ständig vor Ort im Dienst.
Die deutschen Shotokan-Karateka und eine internationale Wado-Ryu-Truppe aus Irland, Schweden, Australien und Frankreich, die ebenfalls zu Gast war, trainierten zweieinhalb Stunden lang, gemeinsam mit der Universitätsmannschaft – Teikyo ist eine der erfolgreichsten Karate-Universitäten Japans. Die Studenten waren zwischen 18 und 22 Jahren und gut austrainiert, was sich schon beim schweisstreibendem Aufwärmtraining durch den Team-Captain bemerkbar machte: Zunächst ausgiebige Dehnübungen im Stand,. dann schnelle Bewegungsübungen aller Art, die durchaus dazu geeignet waren, die Gäste warm zu bekommen.
Nach einer halben Stunde erschien Kagawa Sensei und übernahm.
Kagawa Sensei als Instruktor – das hat man nicht alle Tage. (Außer man gehört zum Karate-Kader der Teikyo-Universität.)
Eingeteilt war das Training ganz klassisch in Kihon, Kumite und Kata. Vorn standen die Kader, hinten die Gaijin. Das Kihon umfasst vielfältige Kombinationen aus Kizami-Zuki, Yaku-Zuki, Age-Uke und Uchi-Uke. Die Varianten waren zum Teil auch sehr geschwindigkeitsbetont oder wurden in schneller Schrittfolge durchgeführt. Danach kamen Beintechniken an die Reihe, Mae-Geri mit dem hinteren bein, absetzen, Yoko-Geri zur Seite, Mawashi-Geri nach vorn – das alles einzeln oder im Dreiersatz und schnell. Aufgelockert wurde das Kihon durch eingestreute Konditionseinheiten und Koordinationsübungen mit und ohne Partner. Langeweile konnte also auch beim Kihon keinesfalls aufkommen.
Als nächstes folgte eine Kumite-Einheit mit Schlagpolstertraining. Ein Teilnehmer hielt das Schlagpolster, die anderen stellten sich an acht Reihen an, um Zuki-Kombinationen und danach fünf bis sechs schnelle Tritte gegen das seitlich oder frontal gehaltene Polster auszuführen.
Peters Kommentar: „Die Kondition war schon lange im Eimer. Die Motivation, trotzdem weiterzumachen, kam durch die einmalige Atmosphäre und die Ausstrahlung von Kagawa.“,
Zum Glück ließ der Sensei zwischendurch immer mal eine Verschnaufpause zu.
Am Ende zeigten die Kata-Kader nacheinander die Katas Empi, Unsu, Sochin und Gankaku, immer begleited durch Hinweise und Verbesserungen von Kagawa Sensei.
Auf einer zweiten Matte trainierte der Kumite-Kader gleichzeitig schnell-dynamisches Randori. Die Deutschen liefen Empi und Sochin und hatten exklusiven Unterricht von Kagawa.
Nach Abschluss des Trainings gab es dann Dankesreden,Geschenke und viele Fotos. Die Reisegruppe war durchweg beeindruckt – vom Training, vom charismatischen Trainer, von den hochmotivierten japanischen Karateka und auch vom edlen Dojo. O-Ton Peter: „Vielen Dank an Schlatt-o-San, der dies so wunderbar eingefädelt hat. Domo arigato gozaimasu!“
Zwar je nach Persönlichkeitstyp in unterschiedlicher Mimik, drücken die Gesichtszüge doch eine einheitliche Botschaft aus: Müde, aber glücklich. Froh, dieses Training miterlebt haben zu dürfen, und auch froh, dass jetzt das Feierabendbier winkt.
Dann wurden die geschundenen Körper wieder per Zug in die Innenstadt transportiert, um Essen zu fasssen – und etwas Bier …
Und nun geht es nach Okinawa!
Am achten Tag ging es von Nagoya zum Ise-Daijingu, dem Großschrein von Ise, wo es eine Iaido-Vorführung zu bestaunen gab.
Der nächste Halt war Toba am Meer. Dort liegen zwei Felsen, die in der Tradition für Mann und Frau stehen und mit einem Tau verbundenen sind.
Abends ging es zurück nach Tokio, wo am nächsten Tag im Teikyo Dojo bei Kagawa Sensei (7. DAN SKI WKF) Training stattfand.
Am Samstag war schon um acht Uhr Aufbruch: Mit dem Shinkansen, dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug, fuhren die deutschen Karateka nach Nagoya – und kamen dort, ganz anders als aus der Heimat gewohnt, auch absolut pünktlich an. Nagoya auf der Insel Honshu ist in Deutschland vielleicht weniger bekannt als Tokio, Kyoto oder Yokohama, hat aber die drittgrößte Einwohnerzahl aller japanischen Städte.
Am Bahnhof dort wartete schon ein Emissär des Aikido-Dojos, es ging ohne Umwege direkt ins Biwajima Sports Center, in dem das Dojo von Aikidomeister Hotta Sensei (7. Dan) liegt.
Der Empfang war sehr freundschaftlich, nach der herzlichen Begrüßung ging es aber auch gleich los mit dem Training.
Zunächst wurden die Karateka eine Stunde lang in Grundtechniken unterwiesen: Ausweichbewegung, Armhebel und Würfe aller Art. Zusammen mit den japanischen Partnern wurde auch gleich die Anwendung geübt. Peters Fazit: „Eine Wonne zu sehen, mit welcher Geschmeidigkeit Karateka sich bewegen und fallen können.“
Dann durften die Karateka zuschauen, denn die Aikido-Truppe gab eine Vorführung ihres Repertoires an fortgeschrittenen Techniken.
Anschließend wurde der Spieß umgedreht: Unter Anleitung von Schlatt, dem Reiseleiter, seines Zeichens Japanologe und 5 Dan im Karate, machten die Aikido-Kämpfer eine Stunde lang Oi-Zuki, Age-Uke und Soto-Uke, im Stand, als Kihon und mit Partner.
Die japanischen Gastgeber zeigten sich außerordentlich gelehrig und brachten schon nach kurzer Zeit recht ansehnliche Karatetechniken zustande. Dann revanchierte sich die Reisegruppe mit einer eigenen Vorführung und zeigte Karate: Kihon-Kumite, Jiyu-Ippon Kumite, zwei Runden Jiyu-Kumite, also Freikampf, und zum Schluss eine nach Shotokan-Philosophie stark und mit ordentlich Kime vorgetragene Bassai-dai.
Beide Seiten konnten sich also darüber freuen, etwas gelernt und etwas geboten bekommen zu haben, die gegenseitige Anerkennung angesichts der gezeigten Leistung war groß. Die Karateka tauschten mit ihren Gastgebern Geschenke aus – und hatten sich mit diesem Workout dann wohl das üppige Essen in einem traditionelles Restaurant verdient, das folgte. Denn traditionell hieß in diesem Fall: drei Stunden lang All-you-can-eat und All-you-can-drink.
Peters Kommentar: „Wer uns kennt, weiß wie sowas endet …“
Morgen steht die Fahrt zum Ise-Daijingu an, dem wichtigste Shinto-Schrein Japans. Am Abend wird man wieder in Tokio eintreffen.